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Aus deiner Rohaufnahme automatisch eine Schnittfassung machen

Zwischen „Aufnahme stoppen“ und „erste anschaubare Fassung“ liegt die zäheste Etappe im Videoschnitt. AgenticCutter übernimmt genau diese Etappe: Er baut aus deiner Rohaufnahme einen Vorschlag für die erste Schnittfassung, und du entscheidest, was davon bleibt.

Warum dauert der Rohschnitt länger als der Dreh?

Weil die erste Fassung fast nur aus Aufräumen besteht: Ähms raus, Pausen kürzen, Fehlstarts suchen. Nichts davon ist kreative Arbeit, aber alles davon verlangt, dass du die komplette Aufnahme noch einmal durchhörst. In der Timeline sieht jede Stelle gleich aus, also scrollst du durch Wellenformen und suchst nach Mustern, die du eigentlich nur hören kannst. Genau an dieser Etappe bleiben viele Aufnahmen liegen: Das Material ist im Kasten, aber die Hürde bis zur ersten anschaubaren Fassung ist zu hoch für einen Feierabend.

Wie baut AgenticCutter deine erste Schnittfassung?

AgenticCutter transkribiert deine Rohaufnahme lokal mit mlx-whisper und arbeitet dann am Text statt an der Wellenform: Der Cutter erstellt eine Schnittliste, die Füllwörter entfernt, Stille entfernt und zu lange Pausen kürzt, und legt sie dir als lesbaren Vorschlag vor. Du gehst die Liste am Transkript durch, sagst in normaler Sprache, was anders soll, und gibst frei. Erst dann rendert der Cutter, vorher wird kein Frame angefasst. Gesteuert wird das wahlweise über die native macOS-App oder über Claude Code und Codex in der CLI. So wird aus dem zähen ersten Durchgang ein Rohschnitt, der automatisch entsteht und trotzdem deine Entscheidung bleibt.

Was passiert im ersten Durchlauf konkret?

Drei Dinge. Füllwörter und Ähms fliegen aus dem Transkript, Lücken und zu lange Pausen werden gekürzt, damit die Fassung dicht wird, ohne gehetzt zu klingen. Und die Audio-Störgeräusch-Wache markiert, was nicht ins Video gehört. Türknall, Handy, Husten: Diese Stellen legt sie dir zur Bestätigung vor, statt sie stillschweigend zu schneiden. Alles zusammen ergibt eine erste Fassung, die du liest statt abhörst.

Wie hart schneidet dieser erste Durchlauf?

So hart, wie du es einstellst. Die Schnitt-Schärfe regelt in vier Stufen, wie aggressiv der Cutter vorgeht, von sanft bis kompromisslos. Dazu laufen Content-Profile automatisch mit: Talking Head, Screencast und Show werden unterschiedlich behandelt, weil eine Sprechpause vor der Kamera etwas anderes ist als eine Pause, während im Screencast etwas Sichtbares passiert. Und über allem sitzt deine Freigabe: Kein Schnitt wird gerendert, den du nicht bestätigt hast.

Wo liegt dein Rohmaterial währenddessen?

Auf deinem Mac, die ganze Zeit. mlx-whisper transkribiert lokal, ffmpeg schneidet lokal, gerendert wird lokal als mp4 oder ProRes. Dein Video wird nie hochgeladen. Wählst du einen Cloud-Cut-Brain, gehen einzelne Standbilder und Transkript-Text dorthin, nie das Footage. Komplett lokal geht mit LM Studio. So bleibt auch heikles Material dort, wo es hingehört.

Was macht der Cutter im Rohschnitt heute noch nicht?

Retakes und Versprecher erkennt er noch nicht selbst, der Erkennungs-Pfad ist gebaut, aber in Arbeit. Video-Übergänge zwischen den Schnitten folgen; Audio-Crossfades laufen bereits über die CLI. Welche Passage deine Geschichte trägt, bleibt ohnehin deine Entscheidung: Der Rohschnitt räumt auf, er erzählt nicht.

Häufige Fragen zum automatischen Rohschnitt

Muss ich jeden Schnitt einzeln freigeben?

In der macOS-App ja, das Approve-Gate ist bewusst Pflicht, du bestätigst Blöcke aber in einem Zug. Über die CLI gibt es einen Voll-Auto-Modus mit Sicherheitsnetz, der noch den Status „in Arbeit“ hat.

Funktioniert das auch für Screencasts?

Ja, dafür gibt es ein eigenes Content-Profil. Die Visuelle Pausen-Erhaltung achtet darauf, dass Stellen, an denen im Bild etwas passiert, nicht als Stille gelesen und weggeschnitten werden, auch wenn du gerade nichts sagst.

Was passiert mit Türknall, Husten oder Handyklingeln?

Die Audio-Störgeräusch-Wache markiert solche Stellen im Durchlauf und legt sie dir zur Bestätigung vor. Geschnitten wird nichts davon ohne dein Ja: Du entscheidest, ob der Huster rausfliegt oder als Teil des Moments bleibt.

Wie finde ich eine bestimmte Stelle im Rohmaterial wieder?

Über die On-Device Visual-Search: Du beschreibst, was im Bild zu sehen ist, und der Cutter findet die Stelle in deinem Material. Auch diese Suche läuft auf deinem Mac, ohne dein Video hochzuladen.

Wie bekomme ich die Schnittfassung raus?

Als mp4 oder ProRes, direkt aus der nativen macOS-App. Damit hast du eine Fassung, die du sofort veröffentlichen oder als Grundlage für den Feinschnitt weiterverwenden kannst.

Verwandte Funktionen

  • Lücken und Pausen rausschneiden
  • Schnitt-Schärfe regelbar
  • Content-Profile: Talking Head, Screencast, Show

Verwandter Use-Case: Interviews schneiden

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